Unsere Schwerpunkte


Mitgestaltung  und Mitbstimmung


Bei unserer Arbeit ist es uns sehr wichtig, die Kinder an Entscheidungsprozessen zu beteiligen und ihnen Verantwortung für bestimmte Bereich zu übertragen.
Die Mitbestimmung fängt bei der Wahl der Klassensprecher im monatlichen Klassenrat an. Hier werden wichtige Themen erörtert und Anträge für die Kinderkonferenz vereinbart.
Alle Klassensprecher nehmen an der Kinderkonferenz teil, die einmal im Quartal stattfinden. Hier werden Anträge besprochen und Entscheidungen gefällt.
Fr. Schreiber führt die Kinderkonferenzen durch und gibt ein Protokoll an die Klassenlehrerinnen zurück. Die Inhalte der Kinderkonferenz werden dann im nächsten Klassenrat besprochen.
Uns ist es wichtig, die Kinder aiuch für Ihr Lernen Verantwortung mit übernehmen. Deshalb führen wir mit Kindern und Eltern zusammen Lernentwicklungsgespräche. Sie werden mit Hilfe von Fragebögen für Kinder, Eltern und Lehrer vorbereitet. Die Eltern haben eine wichtige Unterstützungsfunktion bei der Umsetzung der Vereinbarungen, die im Gespräch entwickelt werden.
Die Eltern sind über den Elternbeirat bei Entscheidungen in der Schule vertreten. Der Gesamtelternbeirat oder ein Vertreter nimmt an den Gesamtkonferenzen teil.
Der Gesamtelternbeirat trifft sich mind. einmal im Halbjahr. An dieser Sitzung nimmt die Schulleiterin und die Abwesenheitsvertreterin beratend teil.
Die Schulkonferenz trifft alle wichtigen Entscheidungen in der Schule. 


Unser Schulprogramm

Ausgangslage

Stand Dezember 2015


Einzugsgebiet

Die Grundschule Eichwäldchen besteht seit über 50 Jahren. Im Stadtteil Eichwald lebt eine gemischte Bevölkerung. Kinder aus allen sozialen Schichten besuchen die Schule. 

Der Anteil ausländischer Mitbürger ist im Vergleich zu anderen Schulen im Kasseler Osten eher gering, aber in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Die Kinder verfügen in der Regel über gute Grundkenntnisse der deutschen Sprache und haben meist den Kindergarten besucht. 

Neben vielen privaten Einfamilienhäusern gibt es auch größere Wohnbereiche mit sozialem Wohnungsbau im Stadtteil. 

Die gemischte Bevölkerungsstruktur im Eichwald bietet den Schülern insgesamt ein relativ ausgewogenes soziales Umfeld.

Es bestehen noch häufig nachbarschaftliche Beziehungen und Kontakte unter den Eltern, die sich auch auf die Arbeit in der Schule positiv auswirken.



Lage der Schule

Die Schule liegt zentral in der Wohnstadt Eichwald. 

Durch ein grünes Außengelände mit Bäumen wird sie vor Verkehrslärm geschützt. Ein Teil des Außengeländes mit Sträuchern und Bäumen steht den Kindern in der Pause zur Verfügung. Das Schulgelände grenzt an einen Spielplatz, den die Schülerinnen und Schüler in der Pause nutzen können. 

In räumlicher Nähe zur Schule befinden sich Kindertagesstätte und Hort und sind für die Kinder schnell erreichbar. An der Sommerbergstraße wurde die Gymnastikhalle für die Grundschule gebaut. Sie wird seit Februar 2008 genutzt.

Gegenüber der Schule an der Hauptstraße befindet sich die evangelische Kirche (Jakobuskirche) mit angeschlossener Bücherei. Eine Haltestelle der Buslinie 29 befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Schule. 

Das Naherholungsgebiet „Eichwald“ ist zu Fuß schnell erreichbar.



Räumliche Gegebenheiten

Die Schule besteht aus mehreren Gebäuden.

 

  • Haupthaus, zweigeschossig, 2 Klassenräume, Konferenzraum, Hausmeisterbüro
  • Nebentrakt, 3 Klassenräume, von denen einer als Hortraum genutzt wird, Lehrmittelraum, Sekretariat, Sprechzimmer, Lehrerküche, Lehrerzimmer
  • Neubau, 4 Klassenräume
  • In den 4 Klassenräumen sind die Klassen 1 und 2, in den anderen Gebäuden die Klassen 3 und 4 untergebracht (siehe auch: Teamarbeit)

 

Die Gebäude gruppieren sich um den Schulhof. Seit Sommer 2007 steht auf dem Schulgelände ein Dach mit Bänken, das zum Ausruhen und als offenes Klassenzimmer genutzt werden kann. Auf der Wiese wurde ein Bolzplatz mit 2 Toren und einem wassergebundenen Untergrund erstellt. Ein Kletterhangelgerüst aus Eichenholz verbindet den Schulhof mit dem Spielplatz, auf dem eine Schaukel, eine Hängemattenschaukel, der Sandkasten und eine Rutschkombination zum Spielen einladen.

 

Zurzeit werden die Schülerinnen und Schüler in 8 Klassen unterrichtet. Das Kollegium besteht aus 10 Lehrerinnen und einer Lehrerin im Vorbereitungsdienst. Eine Sekretärin steht 7 Stunden in der Woche zur Verfügung, der Hausmeister betreut die Schule und die angrenzende Kita Eichwald mit einer Zweidrittel-Stelle.


Leitbild der Eichwäldchen

Unser tägliches Miteinander ist geprägt von gegenseitiger Akzeptanz, respektvollem Umgang und verantwortungsvollem Handeln.

 

Unterricht 

 

Unser Unterricht bezieht die Interessen der Schüler und Schülerinnen mit ein und bietet ihnen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.



Unser Unterricht bietet Raum für individuelles Lernen und innere Differenzierung.

Im Unterricht lernen die Kinder das Lernen.

 

Schulgemeinde

 

SchülerInnen und Eltern bestimmen unser Schulleben aktiv mit.

Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partner bereichert unsere tägliche Arbeit.


Teamarbeit  

                                                                                                                                                               Stand Dezember 2015                                 

Seit dem Schuljahr 2010/11 arbeitet die Grundschule Eichwäldchen verbindlich in Jahrgangsteams. Immer wieder wurden verschiedene Formen der Teamarbeit ausprobiert. Inspirieren ließ sich das Kollegium durch Fortbildungen der Schulleitung zur Schul- und Unterrichtsentwicklung und der Hospitation in einer Schule, in der Teamteaching gelebt wird.
 
Ziele
Die Unterrichtsqualität wird langfristig gesichert und verbessert:
Durch Teamarbeit wird die innere und äußere Differenzierung im Unterricht verstärkt und erweitert.
Durch Teamarbeit werden vielfältige Förder- und Fordermöglichkeiten genutzt.
Kompetenzorientierter Unterricht wird im Team gefördert.
Durch Kooperation im Team wird eine Vergleichbarkeit erreicht, die Transparenz für Lehrerinnen, Eltern und Schülerinnen und Schüler schafft.
Das Teilen von Arbeit erhöht die Kompetenzen und bündelt zielgerichtet die Stärken der einzelnen Lehrkräfte.
Das Teilen von Verantwortung setzt Kräfte frei, guten Unterricht zu machen und diesen zu überprüfen.

Die Teamarbeit trägt zur Förderung der Gesundheit bei.
Wertschätzender Umgang schafft ein positives Arbeitsklima für alle.
Teilen von Arbeit und Verantwortung entlastet.

Aus den Erfahrungen der letzten Jahre werden die folgenden Kriterien als Mindestanforderung für die Teamarbeit festgelegt:

Räumliche Voraussetzungen
Die Klassenräume der beiden Parallelklassen liegen einander gegenüber bzw. in einem Jahrgang übereinander. Dadurch kann Material ausgetauscht werden, die SuS können bei Bedarf die Räume wechselseitig nutzen, die Lehrerinnen können sich verständigen.
Die Klassen 1 und 2 sind im Neubau untergebracht. Jedes Kind wechselt nach dem 2. Schuljahr mit seiner Klasse den Raum.
Die Klassenräume werden mit jahrgangsentsprechenden Materialien ausgestattet.
Für die Hausaufgabenbetreuung von 11.45 Uhr bis 13.15 Uhr wird ein Raum der Klasse 1 und ein Raum der Klasse 2 genutzt.

Organisatorische Voraussetzungen
Im Stundenplan ist die Teamsitzung verankert.
Es liegen möglichst viele Unterrichtsstunden parallel.

Unterrichtsrelevante Voraussetzungen
Verständigung über gemeinsame Regeln und Rituale. Dabei werden die Vorgaben der Schule beachtet wie Smileyrennen, Morgenkreis, Pausenregeln, Maßnahmenkatalog …
Vereinbarungen zu gleichen Zielen, gleichen Klassenarbeiten und gleicher Bewertung auf der Grundlage des Kerncurriculums und der Bestandteile des Schulprogramms wie Leitziele, Methodencurriculum, Lesekonzept …
Gemeinsame Planung des Unterrichts, dabei ist eine Arbeitsteilung innerhalb des Teams hinsichtlich der Vorbereitung des Unterrichts zu empfehlen.
Einigung über Besuch außerschulischer Lernorte und Klassenfahrten und gemeinsame Durchführung.
Gemeinsame Reflexion über das Arbeits- und Sozialverhalten der SuS des Jahrgangs, evtl. Einbeziehen des BFZ, Förderarbeit, Elternarbeit.
Dokumentation und Materialsammlung für nachfolgende Teams.


Haltung der Lehrerin
Bereitschaft, Material, Wissen und Erfahrung zu teilen.
Bereitschaft zum kooperativen Planen von unterrichtlichen und organisatorischen Abläufen und Verantwortungsübernahme für die gemeinsame Arbeit.
Bereitschaft, für die Kinder und Eltern der Parallelklasse Ansprechpartner zu sein und Verantwortung zu übernehmen.
Bereitschaft, die „Tür“ zu öffnen. Das kann bedeuten, dass die Lehrerin während des Unterrichts zugänglich ist für die SuS des Jahrgangs und die Teamkollegin. Austausch ist normal und stört nicht.
Bereitschaft, sich gegenseitig Rückmeldung zu geben und damit weiterzuarbeiten.
Bereitschaft, einmal jährlich möglichst im Jahrgangsteam eine Fortbildung zu besuchen.

Formen der Teamarbeit:


Form 1: ein Arbeitsraum, ein Differenzierungsraum
Die Klassenräume werden so eingerichtet, dass eine gemeinsame Arbeit im Kreis und an den Arbeitsplätzen der SuS möglich ist. Das bedeutet, dass in einem Raum Arbeitsplätze für alle Kinder eines Jahrgangs vorgesehen sind und im anderen Raum ein großer Sitzkreis und Einzelarbeitsplätze vorhanden sind. Der Unterricht findet zum Großteil gemeinsam statt. Der zweite Raum wird zur Differenzierung genutzt. In den Differenzierungsphasen (z.B. Großgruppe/Kleingruppe) teilen sich die Lehrerinnen auf, ansonsten unterrichten sie gemeinsam.

Form 2: zwei Multifunktionsräume
Die Einrichtung der Räume wird wie in Form 1 gestaltet. Im Raum mit dem Sitzkreis stehen Arbeitsplätze in Klassenstärke zur Verfügung. Neben gemeinsamen Phasen findet Unterricht auch klassengetrennt statt. Die Kolleginnen tauschen nach Verantwortlichkeit für die Fächer die Klasse. Ebenso sind Phasen in Groß/Kleingruppe oder nach anderen festgelegten Kriterien zusammengestellte Gruppen möglich.

Form 3: zwei Klassenräume
Die Räume sind nach Klassen getrennt eingerichtet. Das Team plant gemeinsam. Für einzelne Phasen des Unterrichts werden Kinder nach Neigung oder Leistung in Gruppen zusammengefasst. Die Kolleginnen wechseln für einzelne Phasen oder Stunden die Klassen. Es gibt auch gemeinsame Unterrichtsphasen, für die das Team räumliche Möglichkeiten vorsieht.

Verbindlichkeit:
Alle Formen der Teamarbeit sind an der Grundschule möglich und legitim. Auch andere Formen können erprobt werden.

Das Team verständigt sich bei der Jahresplanung auf eine Arbeitsform und plant die konkrete Umsetzung der Kooperationsanteile vorbereitend und begleitend im Schuljahr. Nach Bedarf kann ein Team seine Teamarbeitsform oder Kooperationsanteile ändern, um sie zum Beispiel bei Wechsel des Lernhauses an die neue Situation anzupassen.

Die Teams werden von der Schulleitung regelmäßig beraten und begleitet.

Ein regelmäßiger Austausch im Kollegium über die praktischen Erfahrungen in der Teamarbeit soll Hilfestellung und Anregung für die Teams bieten. Er soll ein Ideenmarkt sein und die Kooperation im gesamten Kollegium fördern.

In festgelegtem Rhythmus sollte eine Teamsitzung im Lernhaus und in Fachteams stattfinden, um den internen Austausch weiter zu optimieren. Diese Sitzungen werden in der Terminplanung zu Beginn des Schuljahres berücksichtigt.
 
Im Februar 2017 werden die Erfahrungen mit der Teamarbeit in einer Konferenz evaluiert.

Lernentwicklungsgespräche 

Einmal Schuljahr führt die Klassenlehrerin mit der Schülerin bzw. dem Schüler und deren Eltern ein Lernentwicklungsgespräch. Die Fachlehrinnen können bei den Gesprächen dabei sein oder informieren die Klassenlehrerin rechtzeitig.

Die Schule hat Einschätzungsbögen entwickelt, die als Gesprächsgrundlage zu nutzen sind (siehe Anlage). 
Zeitnah vor den Lernentwicklungsgesprächen schätzen sich die Kinder in Bezug auf ihre Fähigkeiten und Vorlieben selbst ein. Jüngere Schüler werden beim Ausfüllen des Einschätzungsbogens noch durch ihre Lehrerinnen unterstützt. 
Außerdem schätzen die Eltern und die Lehrerin des jeweiligen Kindes dessen Lernentwicklung ein. Alle drei Einschätzungsbögen (Kinder, Eltern und Lehrerin) umfassen dieselben Gesichtspunkte: Lernfreude; Umgang mit anderen Kindern; Selbstständigkeit und Arbeitstechniken; Verhalten im Unterricht und Hausaufgaben. 
Die Einschätzungen zu den Fächern werden allerdings nur von den Kindern selbst und der Lehrerin vorgenommen. 
Bis zum Lernentwicklungsgespräch verbleiben die Einschätzungsbögen der Kinder bei der Lehrerin. Zudem sind die Eltern angehalten, ihre Einschätzungsbögen im Vorfeld der Lernentwicklungsgespräche abzugeben. Auf diese Weise kann die Lehrkraft zentrale Aspekte für das gemeinsame Gespräch ausfindig machen und dieses effizient vorbereiten. 
Bei jedem Gespräch nimmt sich das Kind etwas vor, woran es in nächster Zeit arbeiten möchte.
Innerhalb der folgenden Unterrichtszeit und beim nächsten Lernentwicklungsgespräch soll mit dem Kind darüber reflektiert werden, ob es sein Vorhaben umsetzten konnte. 


Beteiligung 


Mitbestimmung und Mitverantwortung


Konferenzstrukturen

Das Kollegium der Grundschule Eichwäldchen hat als festen Konferenztag den Mittwoch. 

Viermal im Jahr trifft sich das Kollegium zur Gesamtkonferenz, zu der auch die Elternbeiratsvorsitzenden und der/die Fördervereinsvorsitzende eingeladen werden.

An den anderen Mittwochen finden im Wechsel Dienstbesprechungen und Teamsitzungen statt. 

In den Dienstbesprechungen werden aktuelle Themen besprochen und langfristig ausgewählte Arbeitsschwerpunkte weiterentwickelt bzw. neu ausgearbeitet.

In den Teamsitzungen besprechen die jeweiligen Jahrgangsteams ihre aktuelle Planung, setzen langfristige Planungen fort und diskutieren Themen, die in den jeweiligen Klassen anliegen. Zu diesen Sitzungen kommen, je nach Schwerpunktsetzung, auch Fachlehrer dazu.

 

Klassenrat und Kinderkonferenz

Alle Klassen haben gewählte Klassensprecher. Im Rahmen eines regelmäßig stattfindenden Klassenrates besprechen die Kinder in den Klassen neben klasseninternen Anliegen auch Angelegenheiten, welche die Schulgegebenheiten allgemein betreffen und geben hierzu Wünsche und Beschwerden an.

Vor einer Kinderkonferenz, die immer ungefähr in der zeitlichen Mitte zwischen den jeweiligen Ferien stattfindet, liegt der Schwerpunkt des Klassenrates auf den Belangen, die alle Kinder der ganzen Schule betreffen. Die Klassensprecher leiten diese Wünsche, Beschwerden und sonstigen Anliegen in der Kinderkonferenz an die Schulleiterin weiter. Hier werden sie besprochen und die anderen Klassensprecher haben Gelegenheit, jeweils ihre Meinung, bzw. bei einem vorher gesetzten Thema das Stimmungsbild der Klassen, zu nennen und schließlich darüber abzustimmen. Themen waren hier u.a. bereits: Anschaffung von Pausenspielgeräten, Toilettendienst, Schulhofbemalung, Sponsorenlauf zur Finanzierung des Zirkusprojektes.

 

Dienste für die Allgemeinheit

In regelmäßigen Abständen übernimmt jede Klasse Dienste, die der Schulgemeinde dienen. Jeden Monat ist eine Klassenstufe für den Mülldienst auf dem Pausenhof zuständig. Die vierten Klassen beaufsichtigen die Ausleihe der Pausenspiele, Kutschen und Pedalos.

Je nach den Bedürfnissen der Kinder, können immer auch zusätzliche Dienste eingerichtet bzw. abgeschafft werden: Z.B. wurde, um die Situation auf den Toiletten zu verbessern, auf Wunsch der Kinder zunächst ein Toilettendienst eingerichtet, welcher nach einiger Zeit aber im Rahmen der Kinderkonferenz wieder abgeschafft wurde. 

 

Eltern und Förderverein

Jede Klasse hat zwei gewählte Elternvertreter, die sich einmal pro Schulhalbjahr in den Elternbeiratssitzungen treffen. Die Vorsitzenden nehmen an den Gesamtkonferenzen teil und geben die dort besprochenen Informationen in den Elternbeiratssitzungen weiter. Der Elternbeirat organisiert die Zusammenarbeit zwischen den Eltern und der Schule bei Schulfesten und der Erstklass-Einschulung. 

Gemeinsam mit dem Förderverein engagieren sich die Eltern bei Stadtteilfesten wie z. B. dem Dorfplatzfest in Bettenhausen oder dem Nikolausmarkt. Dort organisieren sie Bastelstände für die Kinder und Verkaufsstände (z.B. Saftcocktails), deren Erlös dem Förderverein und damit der Schule zu Gute kommt. 

Vom Förderverein werden u. A. Spielgeräte, außergewöhnliche Schulevents wie Theater- oder Museumsbesuche oder die Zirkuswoche mitfinanziert. Darüber hinaus kann der Förderverein in Einzelfällen Zuschüsse für sozial schwächer gestellte Kinder bewilligen. 


Patinnen an der Grundschule Eichwäldchen

Seit vielen Jahren hat die Grundschule Eichwäldchen ehrenamtliche Lesepatinnen, die mit den Kindern lesen üben. Nach Absprache kommen sie eine Stunde wöchentlich in die Klasse, vor allem in die ersten bis dritten Klassen, und lesen mit einzelnen Kindern individuelle Texte. 

Die Patinnen unterstützen die Kindern nicht nur beim Lesen, sondern fördern sie je nach Bedarf auch in anderen Bereichen parallel zum Unterricht beispielsweise beim Zweitspracherwerb für Kinder mit Migrationshintergrund. 

Zudem werden in besonderen Fällen auch einzelne Kinder, deren familiäre Situation problematisch ist, noch nach dem regulären Unterricht von Patinnen betreut. Sie unterstützen die Kinder dann z.B. beim Anfertigen der Hausaufgaben bzw. beim Ordnen der Schulmaterialien oder verbringen sinnvolle Spielzeit mit ihnen. 

 

 

Zusammenarbeit mit der Universität Kassel

Unsere Schule arbeitet regelmäßig mit der Universität Kassel zusammen: Studenten und Studentinnen haben die Gelegenheit, ihre ersten bzw. zweiten Schulpraktischen Studien in unterschiedlichen Klassenstufen zu absolvieren. Zudem hat die Schule schon mehrfach an verschiedenen Leseförderprojekten der Universität Kassel teilgenommen.


 

  

Medienkonzept 

 

Die Grundschule Eichwäldchen arbeitet schon seit einigen Jahren mit neuen Medien. Zur Ausstattung der Schule gehören ein Raum mit mehreren vernetzten PCs, zwei Kleingruppenräume mit je 3 vernetzten PCs und Einzelarbeitsplätze in den meisten Klassenräumen.

Über die Möglichkeit der Nutzung im Unterricht hinaus bieten wir eine Computer - AG an. In diesem Schuljahr ist dies nur für das vierte Schuljahr möglich.

Zu unserer Medienarbeit gehören verschiedene Schwerpunkte, die im Medienkonzept zusammengefasst sind:

 

Grundprinzipien der Computerarbeit

Die Computerarbeit in der Schule soll sich von der häufig üblichen häuslichen Nutzung als Spielgerät unterscheiden. Die Kinder sollen Grundkenntnisse über die Technik und Funktion der Hardware erwerben, aber auch das Schreiben auf der Tastatur als eine Art Kulturtechnik erlernen. Sie sollen vor allem erfahren, dass eigene kreative und gestalerische Anwendungen einen Gegenpol zum Konsumieren bilden.



Zu unserer Medienarbeit gehören deshalb verschiedene Schwerpunkte:

  • - Informationsbeschaffung und Kommunikation
  • - Konstruktiv-kreatives Arbeiten 
  • - Üben und Lernen


Der Computer erfüllt dabei verschiedene Funktionen.

Zunächst einmal ist er Lerngegenstand, wenn es darum geht, die Teile des Computers und ihre Funktion und Bedienung kennen zu lernen.

Dann ist er Medium um z.B. E - Mails zu verschicken oder sich im Internet zu orientieren um dessen Nutzen und Gefahren kennen zu lernen.

Er ist Tutor, wenn die Kinder elektronische Lexika benutzen oder Lernprogramme bedienen.

Er ist vor allem Gestaltungswerkzeug, mit dem z.B. Texte oder Bilder gestaltet werden. 



 

Förderkonzept 


Die Überarbeitung des Förderkonzeptes wird der nächste Arbeitsschwerpunkt sein, an dem ab dem Schuljahr 2015/16 gearbeitet wird. 

 

Ausgangslage

Das Einzugsgebiet konnte bisher als eher dörflich beschrieben werden. Die Eltern kennen sich häufig untereinander und stehen in sehr engem Kontakt zur Schule. Es gibt viele alteingesessene Familien und viele Elternteile haben bereits selbst die Schule besucht. 

In den letzten Jahren zogen vermehrt sozial schwächere und bildungsferne Familien und Einwohner mit Migrationshintergrund zu. Durch diese Kinder hat sich der Förderbedarf verändert. Die Veränderung der Lebenswelt der Kinder und die Mediennutzung werden immer stärker in der Schule spürbar. 

Neben individueller Förderung im Rahmen des differenzierenden Unterrichts, werden zunehmend weitere Maßnahmen erforderlich. Stärken und Schwächen jedes Kindes müssen noch stärker in den Blick genommen werden. Die Förderung im Bereich der sozial-emotionalen Entwicklung muss in der alltäglichen Arbeit gezielter werden, da Probleme in diesem Bereich oft eine erfolgreiche Lernförderung verhindern oder verringern. Hier fehlen immer öfter Grundlagen und Unterstützung durch das Elternhaus.

An der Grundschule Eichwäldchen wurden unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten folgende Vereinbarungen für die Förderung getroffen und umgesetzt.

 

Maßnahmen im Klassenverband

Individuelle Förderung findet vor allem im Klassenverband statt:

  • Innere Differenzierung ist Grundprinzip der päd. Arbeit.
  • In ausgewählten Unterrichtsphasen (z.B. bei Einzelarbeit) arbeitet die Lehrerin mit einzelnen Kindern.
  • Schüler helfen sich gegenseitig.
  • Bereitstellen von differenziertem Arbeitsmaterial.
  • Arbeit mit Zielen, positive Rückmeldungen zum Verhalten

 

Individuelle Maßnahmen

 

Förderunterricht

Seit dem Schuljahr 2008/09 erhält jede Klasse eine Förderstunde. In der Regel hat die Klassenlehrerin diese Stunde, um vor allem schwache Kinder in Deutsch und/oder Mathematik zu fördern. Die Lehrerin nutzt diese Stunde für die Arbeit mit einer kleinen Gruppe, um Unterrichtsinhalte zu vertiefen oder alternative Zugangsweisen zu Unterrichtsinhalten zu vermitteln.

 

Lesepaten/Lernpaten (siehe Beteiligung)

 

 

 

Förderplan

Ein Förderplan wird für die Kinder erstellt, deren Leistungen in mindestens einem Fach mangelhaft sind oder bei denen eine Teilleistungsschwäche vorliegt. Der Förderplan wird mit dem Kind und den Eltern besprochen. 

Als praktikabel hat sich erwiesen, den Förderplan nach diesem Muster zu erstellen (liegt in digitaler Form vor):


Ebenfalls werden Förderpläne erstellt, wenn das Verhalten auffällig ist. Allerdings werden diese in Form von Wochenberichten angefertigt. (siehe Ordner „Fördern“) 

Außerdem steht ein ausführliches Material zur Diagnose und Förderung bei Verhaltensauffälligkeiten zur Verfügung (ELDIB).

 

Die Förderpläne werden halbjährlich fortgeschrieben.

 

Um die Kinder in einer altersgemäßen Form am Förderungsprozess zu beteiligen, werden mit ihnen Lernverträge geschlossen, situationsangepasste Verstärkerpläne eingesetzt, Ziele vereinbart, Lernentwicklungsgespräche geführt u. ä. 

 

Zusammenarbeit mit dem BFZ

Sind die bisher beschriebenen Maßnahmen bei einzelnen Schülern oder Schülerinnen nicht ausreichend, können sie dem Beratungs- und Förderzentrum vorgestellt werden. 

Je nach Förderbedarf hinsichtlich Lernhilfe, Erziehungshilfe oder Sprachauffälligkeiten gelten die jeweiligen Richtlinien der zuständigen BFZ. 

Die aktuellen Richtlinien hängen im Lehrerzimmer aus.

In einigen Fällen findet eine Zusammenarbeit mit weiteren Institutionen statt.

Hierzu gehören:

 

  • Schulpsychologischer Dienst
  • Familienpflege des Jugendamtes
  • Familienberatungsstellen
  • SPZ
  • ASD

Lernhäuser und räumliche Kooperation 


Mit Beginn des Schuljahres 2013/2014 arbeiten wir an unserer Schule in zwei Lernhäusern.

Lernhaus 1

Im Neubau sind zukünftig immer die Klassen 1 und 2 untergebracht. Die jüngeren Schüler finden hier ein übersichtliches, klar strukturiertes Gebäude. Kurze Wege ermöglichen verschiedene Unterrichtsformen und räumliche Kooperation. Die Möblierung und die Materialausstattung der Räume ist an die Bedürfnisse der jüngernen Kinder angepasst.

 

Lernhaus 2

Im Altbau sind die Klassen 3 und 4 in zwei Bereichen untergebracht. Zwei Klassenräume befinden sich im Eingangsbereich gegenüberliegend. Sie verfügen über je einen Nebenraum. Hier findet eine kleine Forscherwerkstatt und ein Computerraum Platz. Zwei weitere Klassenräume befinden sich im Haupthaus übereinander. Die Möblierung und Ausstattung der Räume ist auf die älteren Schüler abgestimmt. Für jeden Jahrgang steht eine interaktive Tafel zur Verfügung.


 

Regeln und Rituale 

Smileyrennen

Morgenkreis

Entschuldigungsbrief

Pausenverwarnung